Freigabe Königin Christinen Platz

Veröffentlicht am: 09.07.2019

Mit der Neugestaltung des Vorplatzes am historischen Königin-Christinen-Haus ist ein weiterer Baustein im Fördergebiet „Stadtumbau West“ fertiggestellt worden. Der Platz mit dem neu bebauten Grundstück (Rossmann Drogeriemarkt) bildet den Abschluss der Fußgängerzone im östlichen Bereich der Innenstadt. Die ersten Planüberlegungen stammen aus einem städtebaulichen Wettbewerb aus dem Jahre 2009, die dann im Laufe der Jahre vom Büro für Landschaftsarchitektur Stucken, Bötersen, bis zur Baureife weiterentwickelt wurden. Parallel dazu hat die Stadt Zeven für diesen Planbereich einen neuen Bebauungsplan, B-Plan Nr.:78 „An der Gartenstraße“ aufgestellt, u Einweihung Vorplatz Christinenhaus m Art und Maß der baulichen Nutzung vorzugeben. Über ein Vermarktungsverfahren ist die Stadt Zeven dann mit der DR-Immobiliengesellschaft in Partnerschaft getreten, um die Neubebauung des Grundstückes, Gartenstraße 1,3,5, nach einem gemeinsam vereinbarten städtebaulichen Konzeptes auf den Weg zu bringen. Die öffentliche Vorplatzfläche des Königin-Christinen-Haus und die angrenzenden Außenflächen zum neuen Rossmann Drogeriemarkt wurden zum Teil um-bzw. neugestaltet, sowie  eine neue Zuwegung von der Vorplatzfläche zum Christinen-Garten hergestellt. Für die Illumination der Platzfläche wurde ein neues Lichtkonzept entwickelt, welches mittels einzelner Spots zur Illumination von Bäumen, Hecken, Kunst-Skulpturen und Gebäuden dezente Highlights setzt. Bürgermeister Norbert Wolf und Stadtdirektor Henning Fricke erteilten nun gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekt Frank-Dieter Stucken, den bauausführenden Firmen, Nachbarn und dem Leiter des Fachbereichs Bau, Planung, Umwelt Günter Neß und Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung die offizielle Verkehrsfreigabe des öffentlichen Vorplatzes beim Königin Christinen Hauses. Bürgermeister Norbert Wolf lobte die Ausführung und Kooperationsbereitschaft während der Planungs- und Bauphase und dankte zugleich allen am Projekt Beteiligten, auch den am Entscheidungsprozess beteiligten Gremien der Stadt. Günter Neß betonte besonders die Bedeutung des Projektes im Rahmen des Stadtumbaus West in Zeven in seinem Rückblick. Städtebauliche Missstände könnten in diesem Rahmen angegangen und zukunftsfähig gestaltet werden. Frank-Dieter Stucken schlug in seinen Worten noch einmal den Bogen von der planerischen Idee, über das Einbeziehen der Nachbarn und des historischen Königin Christinen Haus sowie den baulichen Elementen des neuen Platzes.