Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm "Lebendige Zentren“

Veröffentlicht am: 25.06.2020

Die Samtgemeinden der Börde Oste-Wörpe Selsingen, Sittensen, Tarmstedt und Zeven freuen sich über die erfolgreiche Antragstellung und die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit auch im Städtebauförderungsprogramm „Lebendige Zentren“

Die kürzliche Aufnahme ermöglicht jetzt die Erarbeitung eines integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes. Der demographische Wandel hat die Region Börde Oste-Wörpe bereits in einigen Kommunen erreicht: Bevölkerungsrückgang und Bevölkerungsstruktur, Überalterung sowie Abwanderung sind seine Erscheinungsformen. Da diese Folgen auch in vielen anderen Kommunen vorkommen, stellt das Land Niedersachsen Finanzhilfen für die Planung und Umsetzung investiver Maßnahmen zur Sicherung und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne mit ihrer infrastrukturellen Daseinsvorsorge zur Verfügung. Voraussetzung, um von den Finanzhilfen zu profitieren, ist die Teilnahme an dem Städtebauförderungsprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne".

Aber nicht nur der demographische Wandel, auch die Folgen des Klimawandels, der Erhalt der örtlichen Infrastruktur und die Anpassung an sich verändernde gesellschaftliche Bedürfnisse, stellen die Kommunen vor immer größer werdende Herausforderungen. 

Die Samtgemeinden Zeven, Tarmstedt, Selsingen und Sittensen erkennen die auf sie zukommenden Probleme frühzeitig und haben sich zum gemeinsamen Ziel gesetzt, die Wohn-, Lebens- und Umweltqualität in ihren Gemeinden langfristig zu sichern. Dazu zählen auch der Abbau bzw. die Verhinderung städtebaulicher Miss- und Leerstände.

Grundlage für die Programmteilnahme und Akquirierung von künftigen Fördermitteln ist die Erarbeitung eines integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes. Hieran sollen auch die Öffentlichkeit sowie die Gemeinden mitarbeiten. Spätere Maßnahmen können mit bis zu 66 % gefördert werden, insbesondere in den Kernorten.

„Sobald es die Coronakrise erlaubt, werden wir mit den Planungen für die Konzepterstellung beginnen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dieses innerhalb eines Jahres zu erstellen, um somit möglichst bald Fördermittel für Maßnahmen beantragen zu können“, erklärt Wirtschaftsförderer Christoph Reuther, Samtgemeinde Zeven Leiter Kommunale Geschäftsstelle der Region Börde -Oste-Wörpe, die nächsten Schritte.