Zeven: Fahrrad freundliche Stadt

Veröffentlicht am: 28.09.2020
WorkshopFahrrad

Jüngst fand ein erster Workshop unter reger Beteiligung zur Entwicklung eines Konzeptes für eine Fahrrad freundliche Stadt Zeven statt. Politik und Verwaltung haben sich bereits mit dem aktuellen Zustand des Radwegenetzes in Zeven befasst. Neben den durch die Verwaltung und die Politik bereits festgestellten Entwicklungspotenzialen, konnten sich jetzt die Bürgerinnen und Bürger mit Ihren Ortskenntnissen, Alltagserfahrungen und Ideen zur Verbesserung des Radwegenetzes aktiv einbringen. Zu Beginn und als Impuls für die gemeinsame Diskussion hat zunächst das Regionalmanagement der ILE-Region Börde Oste-Wörpe einige Trends und Fakten zum Radverkehr vorgestellt. Im Anschluss hat Heinz Mazur vom Verkehrsplanungsunternehmen PGT aus Hannover, das auch den Verkehrsentwicklungsplan für die Stadt Zeven erstellt hat, anhand konkreter Zevener Beispiele Entwicklungspotenziale für den Radverkehr in Zeven aufzeigt. Den Schwerpunkt bildeten aber die Beiträge der  Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Interessenvertreter, - beispielsweise von den Schulen-, die ihre Vorstellungen zur Entwicklung einer fahrrad- und klimafreundlichen Stadt Zeven darstellen konnten. Neben Hemmnissen und Gelungenem konnten die knapp 50 Anwesenden ihre Vorstellungen für die Zukunft vortragen. Abschließend wurde ein erster Versuch gestartet, Kategorien und Prioritäten festzulegen. Der zweistündige Workshop sollte zugleich eine erste Grundlage sein, Möglichkeiten und Bedarfe für ein fahrradfreundlicheres Zeven zu fixieren und zugleich erste Eckpunkte für die politischen Entscheidungen zu schaffen. Alle Beteiligten waren sich einig, diesen Dialog künftig einmal im Jahr fortzusetzen, und dann hoffentlich unter nicht Corona Bedingungen. Damit die Ergebnisse der Veranstaltung auch für alle Zevenerinnen und Zevener zugänglich sind, werden diese nächste Woche online gestellt. Rund 14 Tage haben dann Interessierte die Möglichkeit, weitere Anmerkungen und Vorschläge online einzugeben. Sobald die online-Plattform bereit steht, informiert die Stadt hierüber gesondert.