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Das Königin-Christinen-Haus ist aufgrund der Corona-Pandemie vorerst bis Ende November geschlossen.

"TIERISCH", Skulpturen von Alfred Meyer

  titelbild-alfred-meyer20© Daniel Zimdars In der Städtischen Galerie im Königin-Christinen-Haus in Zeven werden in diesem Herbst die einzigartigen großen und kleinen Tierskulpturen von Alfred Meyer aus Bassum ausgestellt. Seit vielen Jahren fertigt er seine farbenfrohen Figuren aus Pappmaché auf einem Gestell aus Draht und Holz, die anschließend mit Acryl bemalt und mit Bootslack versiegelt werden.

Der Künstler beeindruckt durch seine Authentizität und seine direkte, unverstellte Sichtweise. „Am liebsten mach’ ich Raubtiere, aber Vögel auch“, sagt Alfred Meyer. Es werden aber ebenfalls Haustiere wie Pferd, Hund und Hühner und sogar Fantasiegestalten zu sehen sein.

Wichtiger noch als die realistisch naturalistische Darstellung ist die typische Eigenart der Figuren. Sie vermögen immer das Wesentliche des Tieres, seinen Charakter und seine richtige Körperhaltung, auszudrücken.

Meyer, der liebend gerne Tierdokumentationen und Tierfilme schaut, hat selbstverständlich zu allen seinen „Freunden“ - wie er seine Figuren nennt - einen engen persönlichen Bezug. In der Ausstellung werden diese mit kleinen Geschichten von Träumen, Farben, Ideen oder Vorfällen dokumentiert.

Alfred Meyer wurde 1941 geboren, hat Schweißer gelernt und viele Jahre bei der Metallverarbeitung in den Delme-Werkstätten gearbeitet. Seit 1986 wohnt er im Lebenshilfe Wohnheim in Bassum, wo er ein eigenes Atelier eingerichtet hat.

Er gehört zu den begnadeten Künstlern, die ohne künstlerische Ausbildung, frei und unbedarft sowie ohne Rücksicht auf jegliche Kunststile, -trends oder –ismen, seinen Weg geht und dabei beeindruckende authentische Werke schafft, die den Menschen berühren. Spontan, nach Lust und Laune, aber auch aus innerem Drang heraus, entstehen diese ganz persönlichen Figuren. Dabei ist er selbst sein strengster Richter, der seine lustig daherkommende Kunst durchaus mit großem Ernst betreibt und immer wieder Figuren verwirft, überarbeitet oder neu erschafft, wenn diese seinen Ansprüchen nicht genügen.

Die Herbstausstellung „Tierisch“ von Alfred Meyer ist ab Sonntag, den 6. September bis voraussichtlich Ende des Jahres in der Städtischen Galerie im Königin-Christinen-Haus, Lindenstraße 11 in Zeven zu sehen und kann unter Berücksichtigung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln besucht werden. Öffnungszeiten sind sonntags und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine öffentliche Eröffnungsveranstaltung kann coronabedingt leider nicht stattfinden. Gruppen bis 10 Personen sind zugelassen oder können nach Absprache einen Termin außerhalb der Öffnungszeiten vereinbaren. Tel. 04281 / 999800.

Jan Jaap Roosing

Bild: Großer Tiger, 2019, Pappmaché, Holz, Draht, Acryllack, 130 x 80 cm

(Fotograf: Daniel Zimdars)


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Frühling 2021

Ausstellung der Malerei von Elfi Wiese (Horstedt)

Neue Landschaft“

Elfi Wiese© Marokko, E. Wiese  Die Malerin Elfi Wiese aus Horstedt könnte man auch als Forscherin bezeichnen, die experimentell auf einer Leinwand mit Farben und Formen auf Entdeckungsreise geht. Dabei ist die Künstlerin - wie sie selbst sagt - immer bestrebt „durch Kontrastierung und Harmonisierung unterschiedlicher Form/Farbelementen“ letztendlich zu einem „stimmigen Gesamtbild“ zu gelangen. Wer nun aber klassische Landschaftsbilder erwartet, wird sich wundern. Bei ihrer „Neuen Landschaft“ geht es vielmehr um künstlerische Annäherungen, um Landschaft-Stimmungen und den Versuch, die Atmosphäre, Luft, Duft und Farben einer Landschaft einzufangen. Ausgangsbasis sind meist Erdproben oder Sand, die bei Spaziergängen und auf Reisen in verschiedensten realen Landschaften gesammelt werden.

Jan Jaap Roosing

www.elfiwiese.de

Bild: Marokko (Ausschnitt), Mischtechnik auf Leinwand, 100 x 100 cm, 2017, Foto: E. Wiese

 


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