Neuordnung Verkehrsbeschilderung am Nord-West-Ring in Zeven

Veröffentlicht am: 27.09.2019

Die Neuordnung der Ortstafeln im Bereich des Nord-West-Rings wurde erforderlich, weil eine durchgehende Ausweisung der geschlossenen Ortschaft vom Kreisverkehrsplatz (KVP) Bremer Straße bis zur Kanalstraße wie bisher nicht mehr zulässig ist. Insoweit erfolgte kürzlich nun eine Anpassung in diesem Bereich.

Die erforderlichen Änderungen wurden auf der turnusmäßigen stattfindenden Verkehrsschau im vergangenen Jahr beraten. Nach der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) sind Ortstafeln in der Regel dort anzuordnen, wo ungeachtet von einzelnen unbebauten Grundstücken eine geschlossene Bebauung für eine der beiden Seiten der Straße für den Orts einwärts Fahrenden erkennbar beginnt. Dabei wird keine Rücksicht auf Straßenbaulasten und Gemeindegrenzen genommen. Der Begriff der geschlossene Ortschaft wird auch dahingehend konkretisiert, dass diese vorliegt, wenn die anliegenden Grundstücke von der Straße aus erschlossen werden. Entsprechend der Vorschriften wurden daher die Ortstafeln, die den Bereich einer geschlossenen Ortschaft beginnen oder enden lassen, angepasst. Ein erhoffter Nebeneffekt soll sein, dass die bessere Sichtbarkeit der Ortstafeln im Gegensatz zur reinen Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit dazu führt, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb der geschlossen Ortschaft noch eher befolgt wird, als es bisher der Fall war.

Um die Situation insgesamt weiter zu verbessern, werden jetzt begleitend Geschwindigkeitsmessungen am Ortseingang durchgeführt, um objektiv verwertbare Daten zu erhalten. Weitere geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen außerorts auf dem Nord-West-Ring (z.B. von Reduzierung von 70 Km/h auf 50 km/h) und auch eine Optimierung der Schilderstandorte werden zurzeit geprüft. Insgesamt soll diese Maßnahme dazu führen, dass durch die Präsenz der Ortsein- und -ausgangsschilder eine tatsächliche Geschwindigkeitsdrosselung auf 50 km/h erfolgt.