Zeven

15.06.2018 / Neugestaltung des Bäderwesens im Bereich der Samtgemeinde Zeven


Die Stadtwerke Zeven haben im Auftrag der Samtgemeinde, der Stadt Zeven sowie der Gemeinde Heeslingen in den letzten Monaten die Gestaltungsmöglichkeiten des Bäderwesens für die Region Zeven untersucht. Jüngst wurde in einer gemeinsamen Sitzung ein Bäderkonzept, eine Machbarkeitsstudie, eine Markt- und Potentialanalyse, mögliche angedachte gesellschafts- und steuerrechtliche Gestaltung des Bäderwesens vorgestellt.


Ausgangspukt aller Überlegungen war, dass das Zevener AquaFit sanierungsbedürftig ist. Das Naturbad Zeven erfreut sich nicht dem Zuspruch, der seinerzeit beim Bau dieser Anlage erhofft wurde. Für das Freibad Heeslingen ist die Betriebserlaubnis kürzlich erloschen und kann nicht mehr geöffnet werden. Das nun vorgelegte Bäderkonzept der Stadtwerke Zeven enthält Vorschläge zur Gewährleistung der Funktionalität der öffentlichen Daseinsvorsorge, für das Schulschwimmen und die Schwimmausbildung, dem Vereinsschwimmen sowie dem gesundheitsorientiertem Breitsport. Besonders hervorgehoben wird, dass neben Kindern und Jugendlichen vor allem Anwendungen der Gesundheitsvorsorge gerade in einer älter werdenden Gesellschaft für die hiesige Region besonders starke Zielgruppen sind. Baulich enthält die vorgelegte Expertise sowohl Vorschläge für Sanierungsvarianten als auch Neubauvarianten, auch mit Kombimöglichkeiten an einem Standort. Ernüchternd sind jedoch die Erkenntnisse bezüglich der vorgestellten und angedachten gesellschafts- und steuerrechtlichen Gestaltung des Bäderwesens in der Samtgemeinde Zeven. Aufgrund der Samtgemeindekonstellation ist ein wirtschaftlicher Querverbund mit den Stadtwerken Zeven GmbH nicht realisierbar. Die Gremien der Projektbeteiligten werden nach den Sommerferien über den Fortgang und eine alternative Gestaltung des Projekts „Neugestaltung des Bäderwesens“ zu braten haben.



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