25.01.2018 / Förderprogramme unternehmensWert:Mensch


Pressemitteilung des Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW)

Seit dem 1. Januar 2018 ist das Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) autorisiertes Beratungsunternehmen für die Förderprogramme unternehmensWert:Mensch und unternehmensWert.Mensch plus
Beide Programme zielen darauf ab, nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse in KMU`s anzustoßen.
Gut beraten in die Zukunft


Demografischer Wandel, krankheitsbedingte Engpässe oder Nachwuchsmangel – die personellen Anforderungen an Unternehmen sind vielfältig, die Bindung von Fachkräften ist eine branchenübergreifende Herausforderung. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlen jedoch oft die Ressourcen, um diese Herausforderungen anzugehen.
Hier setzt das Beratungsprogramm unternehmensWert:Mensch an.
Mit passgenauen Beratungsdienstleistungen unterstützt es kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung moderner, mitarbeiterorientierter Personalstrategien.
Innovationen erproben
Die Chancen der Digitalisierung gewinnbringend einzusetzen, ist für KMU eine wirtschaftliche Notwendigkeit geworden. Um den digitalen Umbruch in der Arbeitswelt als Chance zu nutzen, benötigen Betriebe nachhaltige Strategien und neue Konzepte. Hier setzt der neue Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) an.
Um erfolgreich in der digitalisierten Arbeitswelt bestehen zu können, müssen sich Unternehmen mit folgenden Fragestellungen beschäftigen:
 Was bedeutet der digitale Wandel für das eigene Geschäftsmodell?
 Wie sehen die Tätigkeiten der Zukunft aus und wie können Mitarbeitende dafür qualifiziert werden?
 Wie ändern sich Führungsaufgaben und Karrierewege in der digitalen Arbeitswelt?
 Wie können Unternehmen und Mitarbeitende den Kulturwandel und den demografischen Wandel in der digitalen Arbeitswelt gestalten?
unternehmensWert:Mensch plus unterstützt Unternehmen dabei, mit einer professionellen Beratung eigene Antworten und Lösungswege auf diese Fragestellungen zu entwickeln.
Finanziert werden die Programme aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).
Was wird gefördert?
Gefördert werden Beratungen, die personalpolitische und arbeitsorganisatorische Innovationsprozesse unterstützen. Die Beteiligung der Beschäftigten und spezifische Vorgaben zur methodischen Durchführung sind entsprechend der beiden Programme einzuhalten.
Die Förderung umfasst maximal 10 bis 12 Beratungstage, die Förderquote beträgt dabei bis zu 80%, d.h. 20% des förderfähigen Beratungshonorars sind von den Unternehmen als Eigenanteil aufzubringen. So können Unternehmen bei einem Beratungstagessatz von 1.000 € mit maximal 9.600 € gefördert werden.
Wie läuft die Beratung ab?
Der erste Schritt auf dem Weg zu einer geförderten Beratungsleistung in beiden Programmen ist der Besuch der regional zuständigen Erstberatungsstelle. Hier wird geklärt, ob und in welcher Höhe eine Förderung möglich ist. Die Erstberatungsstellen unterstützen Unternehmen umfassend auf dem Weg zu einem erfolgreichen Beratungsprozess.
Erfüllt das Unternehmen die Fördervoraussetzungen, kann die Erstberatungsstelle einen Beratungsscheck ausstellen. Jetzt kann das Unternehmen eine Prozessberatung durch ein autorisiertes Beratungsunternehmen in Anspruch nehmen. Die weitere Beratung erfolgt direkt vor Ort im Betrieb. Die Prozessberatung unterstützt Mitarbeitende und Geschäftsleitung dabei, in verschiedenen Arbeitsphasen Lösungswege für die konkreten betrieblichen Herausforderungen zu erarbeiten. Fehler sind erlaubt – Ausprobieren ist erwünscht!
Prozessberatungen werden ausschließlich durch autorisierte Prozessberater/innen durchgeführt, die eine Qualifizierung für uWM und uWM plus absolviert haben.
Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) Ansprechpartnerin: Kerstin Kruse Archivstr. 3-5, 21682 Stade Tel.: 04141/ 787080 Fax: 04141/ 7870818 kruse@tzew.de www.tzew.de

weitere Informationen

Link-Symbolhttp://www.unternehmens-wert-mensch.de



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