Zeven

08.09.2017 / Pressemitteilung der Samtgemeinde Zeven: Beteiligung am MLK


Die Samtgemeinde Zeven ist bereit, den Erhalt des Martin-Luther-Krankenhauses der OsteMed Kliniken finanziell zu fördern. Einen entsprechenden Beschluss hat der Samtgemeindeausschuss kürzlich gefasst. In diesem Beschluss heißt es, dass unter der Voraussetzung, dass das Martin-Luther-Krankenhaus als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung erhalten bleibt, die Samtgemeinde Zeven grundsätzlich bereit ist, sich finanziell am Fortbestand des MLK zu beteiligen und mit dem Landkreis Rotenburg (Wümme), hierzu die notwendigen Gespräche aufzunehmen.


Diese Botschaft wurde bereits dem zuständigen Aufgabenträger der stationären Gesundheitsversorgung, dem Landkreis Rotenburg (Wümme), übermittelt. Die Gremien der Samtgemeinde Zeven haben sich hierzu in den letzten Wochen intensiv beraten und den Beschluss bereits weiter konkretisiert. Gefördert wird demnach die Aufrechterhaltung der stationären Chirurgie im Martin-Luther-Krankenhaus, insbesondere die für die Notfallversorgung erforderlichen Vorhaltekosten des notwendigen Personals. Die Samtgemeinde Zeven ist bereit, für dieses abgegrenzte Angebot die Bereitstellungskosten anteilig zu übernehmen. Die Samtgemeinde Zeven geht bei einer finanziellen Beteiligung davon aus, dass der Beschluss des Kreistages zur Schließung der stationären Chirurgie mit Notaufnahme aufgehoben wird. Bei einem möglichen Engagement erwartet die Samtgemeinde Zeven, dass regelmäßige Gespräche zwischen Aufgabenträger Landkreis Rotenburg (Wümme) und Samtgemeinde Zeven zu aktuellen Entwicklungen, die das Martin-Luther-Krankenhaus betreffen, stattfinden.

Die Samtgemeinde Zeven hofft, gemeinsam mit dem Landkreis Rotenburg (Wümme), die stationäre gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung der hiesigen Region sichern zu können. Es wird in Zukunft entscheidend auf das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ankommen, das zur Zeit notwendige Investitionskostenzuschüsse ohne Umstrukturierung des hiesigen Krankenhauses nicht gewährt.



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