Zeven

12.05.2015 / Region „Börde Oste-Wörpe“ (BOW): Übergabe der Urkunde zur Anerkennung als Förderregion 2014 - 2020 am 07.05.2015 in Visselhövede

Zeven. Landesbeauftragte für die Region Lüneburg überreicht Urkunde an Regionsvertreter. Region BOW in der EU-Förderperiode 2014-2020 vertreten.

Landkreis Rotenburg (Wümme). Im Rahmen eines Festaktes hat die Landesbeauftragte Jutta Schiecke am 07. Mai in Visselhövede einem Teil der im Bezirk Lüneburg ausgewählten ILE- und LEADER-Regionen bzw. deren Lenkungsgruppen und Lokalen Aktionsgruppen ihre Anerkennungsurkunden überreicht. Die eingeladenen Regionen haben sich erfolgreich am Auswahlverfahren für ILE und LEADER 2014 bis 2020 beteiligt und können nun mit der Umsetzung ihrer jeweiligen Entwicklungsstrategie beginnen. Die Ausstellungen der tatsächlichen Bewilligungsbescheide sind nur noch Formsache. Das Land Niedersachsen arbeitet an einer schnellen Lösung. Danach kann der Prozess dann operativ starten.


Die Bewerbung der Region BOW war erfolgreich. Wie beantragt, hat man das Auswahlverfahren gegenüber der Integrierten Ländlichen Entwicklung (kurz ILE) überstanden und wird nun am EU-Förderprozess in Niedersachsen teilnehmen. Laut Schiecke hat das Auswahlverfahren zukunftsorientierte Entwicklungskonzepte hervorgebracht, die großen Mut machen, den Förderprozess mit allen vorhandenen Projektideen eifrig umzusetzen.
Ein wenig anders als bei ILE war das Auswahlverfahren bei LEADER „härter“ umkämpft. Um knapp 40 Startplätze (bei LEADER) haben sich über 50 Regionen beworben. Es konnten aber leider nicht alle Regionen ausgewählt werden. Eine unabhängige Jury des Auswahlverfahrens konnte einige Regionen nicht für LEADER zulassen, so dass über 10 Regionen anstatt LEADER ILE umsetzen werden. Auf die insgesamt 61, begrenzten „Förderplätze“ kamen 64 Bewerbungen. In der Summe sind niedersachsenweit drei Regionen leer ausgegangen. Insgesamt sind 41 LEADER- sowie 20 ILE-Regionen Bestandteil der Förderkulisse 2014-2020 in Niedersachsen.
Die Region BOW wird sich nun wieder Ihrer Arbeit, d.h. Projektumsetzungen und neuen Kooperationsmöglichkeiten mit Nachbarregionen widmen und schnellstmöglich das Alltagsgeschäft des Förderprozesses aufnehmen. Mit dem vorliegenden Konzept sollen Themen bzw. Handlungsfelder wie Handlungsbereiche Natur, Energie und Klimaschutz; Daseinsvorsorge und Soziales Leben; Tourismus, Freizeit und Regionalmarketing; Flächenmanagement und Innenentwicklung; Regionale Wirtschaftsentwicklung sowie Interkommunale Kooperation bearbeitet und umgesetzt werden. Mit den neuen Fördergeldern können, wie auch in der Vergangenheit, viele interessante Projekte angestoßen und unterstützt werden, so dass sich die Region bis 2020 weiterentwickelt.

Weitere Informationen zum Auswahlverfahren finden Sie im Internet beim Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbrauchersachutz: http://www.ml.niedersachsen.de

Foto: © Joachim Roemer, ArL LG
v.l.n.r.:
Siegfried Dierken, Dezernatsteilleiter Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Geschäftsstelle Verden
Jan-Christoph Lendner, Grontmij GmbH, Bremen
Christoph Reuther, Samtgemeinde Zeven, Geschäftsstelle Börde Oste-Wörpe
Jutta Schiecke, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Lüneburg
Hans-Hinrich-Pape, Samtgemeindebürgermeister Samtgemeinde Selsingen, Selsingen
Stefan Raatz, Samtgemeinde Tarmstedt

weitere Informationen

Link-Symbolwww.ml.niedersachsen.de



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