17.02.2015 / »Auf dem Weg nach Waterloo« Geschichtsvortrag am 06. März 2015

»Auf dem Weg nach Waterloo« – Hannover/England und Braunschweig zwischen französischer Revolution und Waterloo – ein Beitrag zum Gedenkjahr 200 Jahre Waterloo
Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel, Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig

Der erste diesjährige Vortragsabend der Reihe „Zevener Geschichtsvorträge“ mit Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel findet nicht – wie ursprünglich angekündigt – am 20. Februar, sondern zwei Wochen später, am 6. März statt.


Vor 200 Jahren, am 26. Februar 1815 verließ Napoleon Bonaparte seinen Verbannungsort auf der Insel Elba und schiffte sich mit einer Truppe von 1000 Mann nach Frankreich ein, wo er am 1. März landete. Es gelang ihm, nochmals die Macht an sich zu reißen. Damit begann seine „Herrschaft von 100 Tagen“, die durch die verlorene Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1815 ihr Ende fand. Noch heute steht der Begriff „Waterloo“ für eine verheerende Niederlage. Die Vorgeschichte seit der französischen Revolution steht im Mittelpunkt des Vortrages am 6. März im Königin-Christinen-Haus. Prof. Dr. h.c. Biegel beleuchtet insbesondere .den Weg Hannovers und Braunschweigs. Für die Braunschweiger Geschichte endete dieser schon 2 Tage vor Waterloo in der Schlacht von Quatrebras, bei der Herzog Friedrich Wilhelm tödlich verwundet wurde. Dieser war ein erbitterter Gegner Napoleons., der das Herzogtum aufgelöst und zu einem Teil des Königreichs Westfalens gemacht hatte. Mit seiner „Schwarzen Schar“ kämpfte Friedrich Wilhelm in englischen Diensten unter dem Befehl Wellingtons gegen die Franzosen. Aber nicht nur politische, sondern auch persönliche Motive bewegten ihn, gab er dem Korsen doch die Schuld an dem Tod seines Vaters Carl Wilhelm Ferdinand 1806 in der Schlacht von Jena und Auerstedt/Hassenhausen und dem seiner Mutter Marie.

Mehr erfahren Interessierte am Freitag, dem 06.03.2015, um 19 Uhr im Königin-Christinen-Haus. Die Veranstaltung von der vhs Zeven und dem Museum Kloster Zeven in Kooperation mit dem Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig durchgeführt.



Fenster schließen drucken drucken