Zeven

03.09.2014 / Sinfoniekonzert mit der Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg am 27. Sept. 2014

Der nummerierte Kartenvorverkauf läuft!

Auf Einladung der Samtgemeinde Zeven gastiert am Samstag, den 27. September 2014 um 20.00 Uhr die Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg mit der Pianistin Ana-Marija Markovina im Zevener Rathaussaal. Dirigiert wird die Kammerphilharmonie von David Alexander Rahbee (musikalischer Direktor der Universität of Washington, Seattle). Zur Aufführung kommen Werke von Carl Philipp Emanuel Bach anlässlich seines 300. Geburtstages und Wolfgang Amadeus Mozart. Nummerierte Karten sind im Rathausfoyer Zeven, „BürgerService“, Tel.: 04281/716-261 für 18 €/Erwachsene und 12 €/Schüler erhältlich.


David Alexander Rahbee

Beim Zevener Samtgemeindekonzert wird Ana-Marija Markovina das Klavierkonzert d-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach und das Klavierkonzert D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart vortragen. Nachdem die Künstlerin im September in Las Vegas, beim Beethovenfestival in Bonn und in Berlin gastiert hat, wird sie nun am 27. September nach Zeven kommen.
Ana-Marija Markovina ist eine authentische und unkonventionelle Künstlerin, deren Karriere schon früh unter der Anleitung bedeutender Lehrer begann. Zu ihnen zählen Vitaly Margulis, Anatol Ugorski und Paul Badura-Skoda. Dadurch ist eine technische Perfektion, wie die „Russische Schule“ sie repräsentiert, als auch die intensive Auseinandersetzung mit der Klavierliteratur in der Tradition der Wiener Schule begründet.
Sie feierte umjubelte Konzerte mit vielen deutschen Orchestern und im Ausland. Ihr Japan-Debüt fand im Rahmen des Internationalen Piano Festivals in Yokohama statt, woraufhin sie in alle wichtigen Musikzentren Japans eingeladen wurde. Sie war u.a. Gast beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Klavier-Festival Ruhr, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, dem Internationalen Piano Stars Festival in Lettland, dem Festival do Estoril, Portugal etc. 2008 gab sie ihr Debüt-Konzert im Musikverein in Wien.
Orte ihres solistischen Auftretens sind regelmäßig die großen Säle wie Philharmonie und Konzerthaus Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Bonner Beethovenhalle, Prinzregententheater und Herkulessaal München, Liederhalle Stuttgart, Meistersingerhalle Nürnberg, Glocke in Bremen und viele andere.

In diesem Jahr erschien ihre Gesamteinspielung des Klavierwerks von Carl Philipp Emanuel Bach, ein Mammutprojekt, das es so noch nie gab. Über 200 Werke, über 2000 Minuten Musik mit einer Vielfalt an nicht veröffentlichten Werken. Dafür erhielt sie im Mai dieses Jahres den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Aus der Begründung der Jury Deutsche Schallplattenkritik:
Eines der schönsten Geschenke, die Carl Philipp Emanuel Bach in diesem Jahr zum dreihundertsten Geburtstag gemacht werden konnten, ist diese Gesamtaufnahme seiner Werke für Solo-Klavier. Dem Wesen des Komponisten und seiner Musik entsprechend, also temperamentvoll, im besten Sinne launisch und immer für Überraschungen gut, präsentiert die Kölner Pianistin Ana-Marija Markovina einen breit gefächerten Kosmos von Stimmungen und Empfindungen. Sie setzt dabei auf einen sehr eigenen, betont persönlichen Zugriff, der bestens passt zu der radikal subjektiven Ausdruckswelt des zweitältesten Bach-Sohnes, den dessen jüngere Kollegen zwar hoch verehrt haben, den die Musikwelt heute aber erst für sich wieder entdecken muss. Diese Edition ist da eine echte Steilvorlage.



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