Zeven

17.04.2013 / Vortrag zur Bücherverbrennung am 19. April 2013

Kaum waren die Nationalsozialisten 1933 an die Macht gekommen, begann mit der „Aktion wider den undeutschen Geist“ die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller. Die Aktion gipfelte in am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz und in 21 anderen deutschen Universitätsstädten groß inszenierten öffentlichen Bücherverbrennungen, bei denen zehntausende Werke verfemter Autoren von Studenten, Professoren und NS-Organen ins Feuer geworfen wurden.


  1. Zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung, die den Anfang des nationalsozialistischen Terrors markiert, spricht Prof. Dr. h.c. Biegel im Rahmen der „Zevener Geschichtsvorträge“ am kommenden Freitag, 19.04.2013 um 19 Uhr im Zevener Königin-Christinen-Haus über das Thema. Der Leiter des Instituts für Braunschweigische Regionalgeschichte nennt seinen Vortrag: „Gegen das Vergessen! Sie glaubten, sie verbrennen unsere Stimme. Doch es war nur Papier, was sie verbrannten.“
  2. Die Veranstaltung findet als Kooperation des Braunschweiger Instituts mit der vhs Zeven und dem Museum Kloster Zeven statt.


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