21.03.2013 / „Frühlingsfest der Klassik“ mit der Hamburger Camerata und Andreas Borbe am 14. April 2013

Ein Musikfeuerwerk der guten Laune mit der Hamburger Camerata und Andreas Borbe - Der nummerierte Kartenvorverkauf läuft!


Die Hamburger Camerata eröffnet das Samtgemeindekonzert mit drei kurzen und originellen „jazzigen Impressionen über Johann Sebastian Bach“ von Igor Strawinsky. 1938 schuf Strawinsky ein Konzert, das den Namen des Wohnsitzes seiner Mäzene in Nordamerika trägt: Dumbarton Oaks. Sein Modell waren Bachs Brandenburgische Konzerte. Eine glückliche Grundstimmung liegt über dieser Komposition.
Anschließend folgt ein Renner aller Konzertsäle: die „Symphonie classique“ von Sergej Prokofiev. „Es schien mir, daß Haydn, wenn er in unserem Jahrhundert gelebt hätte, seinen eigenen Kompositionsstil behalten, aber bestimmte Momente der neueren Musik absorbiert hätte. Ich wollte eine Sinfonie schreiben, die einen solchen Stil hätte“ (Sergej Prokofiev). Bei der hintersinnigen Namensgebung „Symphonie classique“ ahnte der Komponist schon, dass das Werk ein Klassiker des Repertoires werden sollte.
Zum Schluss erklingt mit der „Jupiter-Sinfonie“ von Wolfgang Amadeus Mozart geballte Spielfreude im Zevener Rathaussaal. Mozarts strahlendste Sinfonie hat vier große Sätze. In dem letzten Satz verarbeitet Mozart neuartige und historische Stilelemente – besonders die Bachs –, die er souverän miteinander verknüpft und bei denen er seine ganze musikalische Erfindungskraft und handwerkliche Kunst zeigt.



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