25.05.2013 / Bahnhofstraße offiziell für den Verkehr freigegeben


Die Bautätigkeiten am Gemeinschaftsprojekt der Bundesrepublik Deutschland, der Stadt und Samtgemeinde Zeven sowie der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH und des Landes Niedersachsen sind abgeschlossen. Nach 23 Monaten Bauzeit konnte im Rahmen einer kleinen Feierstunde der Umbau der B 71 „Bahnhofstraße“ nunmehr offiziell für den Verkehr freigegeben werden.


Der Umbau der Bahnhofstraße von der Querstraße bis zum Bickbeen hat rund 4 Millionen Euro gekostet. Bestandteil dieser Baumaßnahmen war nicht nur die Erneuerung der Fahrbahn und ihrer Nebenanlagen. Die gesamte „Unterwelt“ von Zeven wurde in diesem Bereich neu erstellt. So wurden die Regenwasser- und Schmutzwasserkanalsysteme komplett erneuert. Ebenso wurden die Gasleitung und zahlreiche Versorgungsleitungen saniert. Besonders augenfällig sind die Veränderungen im Bereich der Bahnübergänge. Die Gleise queren jetzt die Bahnhofstraße in sogenannten Gleistragplatten und liegen damit fest in der Straße. Die beiden Bahnübergänge werden fortan mit einer neuen Signal- und Halbschrankenanlage gesichert. Neu ist auch die Straßenbeleuchtung. Nicht nur das gesamte Lampensystem wurde im Zuge des Umbaus überholt, sondern auch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED Leuchten ging mit dem Umbau der Bahnhofstraße einher. Entlang der rund 1,2 Kilometer langen Bahnhofstraße entstanden beidseitig und rot abgesetzt neue kombinierte Geh- und Radweganlagen, die nicht nur für die Schüler der in der Bahnhofstraße befindlichen Bildungseinrichtungen einen erheblichen Sicherheitsgewinn darstellen Verändert wurde auch der ehemalige Mehrzweckstreifen. Entlang der Ortsdurchfahrt der B 71 entstand ein Parkstreifen in Pflasterbauweise, der immer wieder durch Grün unterbrochen wird. Neben zahlreichen Pflanzbeeten zieren nunmehr rund 60 Bäume die einstig nahezu baumlose Zevener Bahnhofstraße, was zu einer deutlichen Aufwertung des Straßenraumes beiträgt. Deutliche Verbesserungen gibt es auch für die Fahrgäste der Busse. Sämtliche Haltepunkte wurden zu vollwertigen Bushaltestellen hergerichtet, die auch den Anforderungen der mobilitätsbeeinträchtigten Personen entsprechen. Besonders aufwendig waren auch die Umbauten der Einmündungen, die zur Verdeutlichung der Vorfahrtsituation und des Geh- und Radweges als Aufpflasterung ausgebildet wurden. Durch eine weitere Ampelanlage und eine neue Querungshilfe wurden zwei zusätzliche gesicherte Querungsmöglichkeiten geschaffen, die wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zum Zusammenwachsen der früher durch die Bundesstraße doch sehr stark getrennten Straßenseiten beitragen. Verstärkt wird dieser Effekt durch die schmalere Fahrbahnfläche, die zusätzlich auch ein geringeres Geschwindigkeitsniveau im Zuge der Bundesstraße erwarten lässt.
Neben der umfangreichen Erneuerung von Ver- und Entsorgungsleitungen wurde durch eine Vielzahl straßenplanerischer Maßnahmen ein attraktiver und sicherer Straßenraum geschaffen, ohne dass die ursprüngliche Funktion einer Bundesstraße mit hohem Erschließungsanteil verloren ging.
Die beteiligten Behörden und Firmen danken allen Anliegern für ihre Kooperationsbereitschaft während der zum Teil schwierigen Bauphase. Die Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten für die Anlieger gehören, wie auch für den fließenden Verkehr, somit der Vergangenheit an.

Ansprechpartner.
Markus Staebner
Niedersächsische Landesbehörde
für Straßenbau und Verkehr
- Geschäftsbereich Stade -
Tel.: 04141 / 601 371
Fax: 04141 / 601 397

Christoph Reuther
Samtgemeinde Zeven
Tel.: 04281-716251
Fax: 04281-716250



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